Epigenetik und Wechseljahre

Inhaltsverzeichnis

Wechseljahre: Dein Körper verändert sich!

Du spürst es jetzt: Dein Körper verändert sich. Die Hormone spielen nicht mehr so mit wie früher. 
Deine Energie ist nicht mehr dieselbe und dein Bauch reagiert auf einmal empfindlich auf scheinbar gesunde Mahlzeiten.

Willkommen in den Wechseljahren.

Aber bevor du denkst: „Das war’s jetzt wohl mit der Vitalität“ – schauen wir uns ein Tool an, das dein Leben nachhaltig verändern kann:

Und das ist die Epigenetik.

Wir warten nicht darauf, dass wir jetzt Osteoporose und Arthrose, Diabetes, Bluthochdruck und Herzinfarkt bekommen.

Wir machen die kommenden Jahre zu den gesündesten unseres Lebens!

Wechseljahre: Die einzelnen Phasen

Prämenopause

Diese Phase kann schon in den 30ern anfangen und bis zu 15 Jahre andauern. Der Eisprung fällt gelegentlich aus. Es entsteht dann kein Gelbkörper und damit auch
nur wenig Progesteron.
Bei Dauerstress wird Progesteron zur Produktion des Stresshormons Cortisol benutzt.
Östradiol wird weiter in normalen Mengen synthetisiert. Es kommt zur Östrogendominanz mit Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Gereiztheit und PMS-Symptomen.

Perimenopause

Die Menstruation fällt immer häufiger aus oder wird ungewöhnlich stark.
Es kommt bei etwa 1/3 aller Frauen zu depressiven Verstimmungen, Unruhe und Gereiztheit, zu Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, zu Herzrhythmusstörungen und trockenen Schleimhäuten.

Menopause

Die letzte Periode findet statt.

Postmenopause

Beginnt ein Jahr nach der Menopause. Die typischen Wechseljahresbeschwerden werden weniger.
Die Hormone haben ein durchgehend tiefes Level erreicht.
Die Postmenopause dauert etwa 10 bis 15 Jahre. Dann sind auch die Androgene deutlich gesunken.

Was ist Epigenetik?

Was ist Epigenetik – und warum betrifft sie dich gerade jetzt?

Epigenetik bedeutet „zusätzlich zur Genetik“.
Du hast rund 22.500 Gene von deinen Eltern geerbt. Doch ob diese Gene aktiv sind oder still bleiben, hängt nicht nur vom Zufall ab.
Dein Lebensstil, deine Ernährung, dein Schlaf, deine Gedanken – all das beeinflusst, welche Gene wie arbeiten.

Gerade in den Wechseljahren, wenn sich dein Hormonhaushalt umstellt, ist dieser Einfluss besonders bedeutsam.

Wie können wir unsere Gene unterstützen?

Für die epigenetische Steuerung braucht der Körper bestimmte Mikronährstoffe. Da schauen wir uns zunächst einmal die Basisversorgung an.

Das ist nicht nur eine gesunde Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel, dazu gehört auch ein gesundes Verdauungssystem, das unsere Nahrung optimal zerlegen kann.

Dein Darm: Basis deiner epigenetischen Gesundheit

Ein gesunder Darm und ein gesundes Verdauungssystem sind kein Luxus, sondern die Voraussetzung für hormonelles Gleichgewicht und epigenetische Stabilität.

  • Ist deine Darmschleimhaut intakt?
  •  Hast du ausreichend Verdauungssäfte und Enzyme?
  • Ist deine Darmflora im Gleichgewicht?

Wenn Bitterstoffe und einfache Maßnahmen nicht ausreichen, ist häufig sogar eine gezielte Stuhluntersuchung sinnvoll!

In meiner Praxis sehe ich immer wieder, wie sich durch eine gezielte Darmsanierung nicht nur die Verdauung, sondern auch Stimmung, Energie und Hormonlage verbessern.

Schau dir dazu gerne mein kostenloses Webinar an:

„Wie du in 3 Schritten deinen Darm aufbaust“

Im Webinar bekommst du eine Menge Tipps, was du Gutes für deinen Darm und dein Verdauungssystem tun kannst.

Ich zeige dir 3 Fehler, die häufig beim Darmaufbau gemacht werden.

Dann erkläre ich dir meine Vorgehensweise in 3 Schritten, wie du deinen Darm sinnvollerweise aufbaust.

Hier kannst du dir direkt einen Termin auswählen:

Mehr Infos zum Webinar bekommst du hier.

Ernährung: Ab jetzt epigenetisch klug!

Ernährung ist mehr als Kalorien und Vitamine.

Ernährung ist Information für deine Gene!

Was dein Teller liefert, wirkt bis in den Zellkern.

Wichtig sind jetzt:

  • viel buntes Gemüse
  • hochwertiges Eiweiß
  • viele grüne Gemüse und Wildkräuter
  • Beeren, Samen, Keimlinge
  • gute Fette (z. B. aus Leinöl, Olivenöl, Sesam)

Weniger günstig:
Weizen, Zucker, hochverarbeitete Lebensmittel.

Diese Nahrungsmittel sollten ab jetzt so weit wie nur irgend möglich reduziert werden.

 

Geheimtrunk für die Gene

Ich gebe dir hier ein Rezept für einen Smoothie, der deine Gene unterstützt.

Die Wildkräuter liefern unter anderem Folsäure für den Methylkreislauf und unterstützen die Entgiftung.
Sesam liefert Methionin und ungesättigte Fettsäuren.
Die Heidelbeeren Antioxidantien.
Der Löwenzahn Bitterstoffe fürs Verdauungssystem.

Lass ihn dir öfter mal schmecken!

Vital mit Ernährung

Hättest du gerne einen Ernährungsplan, der genau auf deinen Stoffwechsel abgestimmt ist?

Der sowohl deine Genetik (über die Blutgruppe) als auch deine Epigenetik berücksichtigt?

Dann schau dir hier mein Ernährungsprogramm „Vital mit Ernährung“  an!

Mikronährstoffe für deine Gene

Methylkreislauf

Ein zentraler epigenetischer Mechanismus ist der Methylkreislauf.

Er ist wichtig für die Gesunderhaltung von Herz und Gefäßen.
Er ist wichtig für den Abbau von Stresshormonen und für eine gut arbeitende Entgiftung.

Damit er funktioniert, braucht dein Körper:

B-Vitamine (v. a. B6, B9/Folsäure, B12)
Magnesium
Methionin (eine Aminosäure)
Zink

Magnesium ist zusätzlich an der Stressregulation und am Vitamin-D-Stoffwechsel beteiligt.
Deinen Magnesium-Haushalt solltest du also jetzt im Blick behalten!

 

Vitamin D

Vitamin D spielt bei der Regulierung von über 2.000 Genen eine Rolle.
Da es ebenso wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose ist, gehört Vitamin D zu den Schlüsselvitaminen ab der Menopause.

Damit Vitamin D gut arbeiten kann, sollte nicht nur der Calciumgehalt stimmen, sondern auch Magnesium und die Vitamine A und K2.
Genauso wichtig sind Aminosäuren für den Aufbau des Vitamin-D-Bindeproteins.

Kennst du deine Gene?

DNA-Test

In einem DNA-Test werden winzig kleine Veränderungen in der DNA untersucht, sogenannte SNPs (single nucleotide polymorphism).

Unsere Gene enthalten die Bauanleitung für die Herstellung von Enzymen, die wiederum die Arbeit im Körper machen.

Stehen in dieser Anleitung so was wie kleine Rechtschreibfehler (das sind die SNPs), haben auch die Enzyme diesen Fehler und können evtl. nicht mehr so gut arbeiten.

Bei mir kannst du den Test „DNA-Health“ durchführen lassen.
Hier werden z.B. einige Gene untersucht, die für den Methylkreislauf wichtig sind.
Oder Gene, die Entgiftung und Entzündungsreaktionen steuern. Ebenso Gene, die mit oxidativem Stress zusammenhängen oder den Stoffwechsel von Vitamin D und weiteren Vitaminen beeinflussen.

 

Vital mit DNA

In meinem Programm „Vital mit DNA“ führen wir einen solchen DNA-Test durch und besprechen ihn anschließend im 1:1-Coaching.

Hier kannst du dir dieses Programm anschauen:

Entzündungen im Blick behalten

Chronische Entzündungen gehören zu den größten Gesundheitsrisiken im Alter und sollten unbedingt im Blick behalten werden.

Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Leinöl, gutem Fischöl oder Algenöl), Antioxidantien wie Vitamin C, E, Curcuma oder dunkle Beeren können dich hier unterstützen.

Wichtig ist es, entzündungsfördernde Lebensmittel wie Weizengebäcke, Zucker und schlechte Fette soweit wie möglich zu vermeiden.

Entgiftung: Deine Müllabfuhr muss funktionieren

Entgiftung läuft in 3 Phasen ab, die alle von unseren Genen gesteuert werden und jeweils bestimmte Mikronährstoffe brauchen.
Erst in der letzten Phase können Giftstoffe ausgeschieden werden.

Unterstützen können hier B-Vitamine, Aminosäuren, Glutathion und eine Reihe von Pflanzenstoffen.

Die Ausscheidung kann mit Mariendistel, Artischocke und Curcuma unterstützt werden.

Neben der Leber sind auch Darm und Niere, Haut und Lunge für die „Müllabfuhr“ zuständig.

Es kommt gelegentlich vor, dass Entgiftungsgene fehlen. Dann müssen die vorhandenen Gene besonders sorgfältig unterstützt werden.

Liegt die Stoffwechselstörung HPU vor, muss besonders sorgfältig auf die Entgiftung geachtet werden.

Die unterschätzten epigenetischen Faktoren

Bewegung

Bewegung reguliert Gene für Entzündung, Stimmung und Hormonbalance. 

Bewegung ist absolut wichtig zur Vorbeugung von Osteoporose und zur Gesunderhaltung von Gelenken, Muskeln und Psyche.

Schlaf

Schlaf ist Reparaturzeit für deinen Körper. Er wird besonders gestört durch Stress.
Auch Progesteronmangel wirkt sich negativ auf deine Schlafqualität aus.

Zu spätes und unbekömmliches Essen, Strahlenbelastung, blaues Licht von Handy und Computer und vieles mehr kann unseren Schlaf empfindlich stören.

Ein gesunder Schlaf kann mit entspannungsfördernden Methoden, mit Pflanzen wie Baldrian, Melisse und Hopfen, mit Magnesium, Aminosäuren und weiteren Mikronährstoffen oder auch direkt mit Melatonin, unserem Schlafhormon, unterstützt werden.

Stress

Stress lähmt deine Genbalance. Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Cortisolspiegel kann langfristig krank machen.

Stress ist ursprünglich ein Überlebensmechanismus. In einer Gefahrensituation sollen wir einfach nur funktioieren. Also wegrennen oder kämpfen können.
Alles andere war zunächst mal unwichtig.

Hält diese Dauerstress aber über Jahre hinweg an, macht er krank.

Fast noch kränker macht aber eine Erschöpfung der Nebennierenrinde. 
Es werden immer weniger Stresshormone hergestellt. Hier kommt es zu einer ernsten Burn-out-Gefährdung.

Sinnvoll ist es, eine Messung der Herzratenvariabilität durchzuführen oder ein Cortisol-Tagesprofil aus dem Speichel anfertigen zu lassen. Cortisol ist absolut lebensnotwendig und als wichtigstes Hormon in den Wechseljahren sollte es unbedingt im Blick behalten werden.
Hier sind die Vitamine B5 und B6 wichtig, ebenso Vitamin C und E, Zink und Magnesium.

Alle Entspannungsverfahren wie Meditation und Qi Gong, spazieren gehen und Musik, Zeit für sich selbst und „Handy/ Bildschirm-Urlaub können dazu beitragen, die Stresshormone im Gleichgewicht zu halten.

Beziehungen und Selbstfürsorge

Beziehungen und Selbstfürsorge beeinflussen tiefgreifend deine epigenetische Steuerung.

Eltern, Kinder, Verwandte und Freunde bestimmen also mit, wie gut deine Gene arbeiten.

Selbst die Erlebnisse und Erfahrungen deiner Vorfahren sind hier wichtig!
Du kannst dir bei einer Familienaufstellung anschauen, was hier auf dich wirkt.

Wechseljahre als Neustart

Wenn du jetzt beginnst, dich epigenetisch um dich zu kümmern, kannst du deine zweite Lebenshälfte mit neuer Klarheit, Kraft und Gesundheit gestalten.

Es geht nicht darum, „alles richtig“ zu machen.
Sondern darum, zu verstehen, wie du selbst Einfluss nehmen kannst.

Und dann kannst du dich stark und selbstbewußt um deine eigene Gesundheit kümmern.

Mein Tipp

Starte mit der Optimierung deines Darms und deines Verdauungssystems.

Schau dir hierzu mein kostenloses Webinar an:

„Wie du deinen Darm in 3 Schritten aufbaust“

Hier kannst du direkt einen Termin auswählen.

Hallo, ich bin Barbara Henkel.

Als Heilpraktikerin (eigene Praxis seit 2006) und Epigenetik-Coach möchte ich dich in diesem Blog über Beschwerden wie Darm- und Verdauungsprobleme und Erschöpfung informieren.

Ebenso geht es um Krankheiten, die eine Ursache im Darm und im Mikrobiom haben.

Es geht darum, gesund ins Alter zu starten.

Du bekommst Infos darüber, was du hier mit Naturheilkunde, Ernährung und Lebensführung erreichen kannst.

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