Auch in der Naturheilkunde kann man Symptome behandeln oder einzelne Krankheiten. Viele Patienten sind damit schon zufrieden.

Mit der miasmatischen Homöopathie ist es aber möglich, auf allen Ebenen so gesund wie möglich zu werden! 

Sie ist besonders geeignet

  • bei chronischen Krankheiten
  • bei vielen unterschiedlichen Krankheiten
  • oder für Menschen, die auf allen Ebenen gesund werden wollen!

Die Wurzeln einer Krankheit

Krankheiten fallen nicht aus heiterem Himmel. Sie haben Ursachen. Und chronische Krankheiten haben häufig sehr tiefe Ursachen, sie haben Wurzeln.

Es gibt nur wenige therapeutische Verfahren, die die tiefsten Wurzeln behandeln können. Eine davon ist die miasmatische Homöopathie.

Miasmatik

Was ist miasmatische Homöopathie?

Die miasmatische Homöopathie ist ein Zweig der ganz normalen Homöopathie. Auch hier gilt das homöopathische Prinzip der Ähnlichkeit. Die Krankengeschichte des Patienten und seiner Familie ergibt Hinweise , wie tief ein Mittel wirken muß, um die Wurzeln zu erreichen.

Was ist ein Miasma?

Schon seit Hahnemanns Zeiten existiert der Begriff Miasma in der Homöopathie. Damit ist die Krankheit hinter der Krankheit gemeint. Die Ursachen gehen weit ins Familiensystem zurück.

Die Miasmen beschreiben Naturgesetze, wie ein Mensch (oder sonstiges Lebewesen), immer kränker werden kann. Aber auch, wie er wieder heiler werden kann.

Jede Epoche hatte ihre eigenen Krankheiten und Seuchen. Diese wirken sich noch heute auf unser Krankheitsgeschehen aus.

In der miasmatischen Therapie ist es wichtig, die beteiligten Miasmen zu erkennen. Damit werden  die Selbstheilungsprogramme des Organismus angeregt und das Immunsystem  unterstützt.

Miasmatische Homöopathie
Das Miasmenhaus

Das Miasmenhaus

Ein Erklärungsmodell zur Heilung chronischer Krankheiten, das jeder Patient versteht, ist das sogenannte Miasmenhaus.

Anhand eines einfachen Hauses mit verschiedenen Etagen, Treppen und Zimmern kann der Patient nachvollziehen,wo er gerade steht. Selbst Kinder finden es spannend, ihre Reise durchs Miasmenhaus zu verfolgen. Das Haus in der Abbildung ist meine eigene Zeichnung und Interpretation nach den Vorgaben Rosina Sonnenschmidts.

Die Räume und Etagen können individuell sehr unterschiedlich groß sein.

Häufig fangen wir mit der Therapie unten im Keller an. Wir gehen dann die Treppe hoch und arbeiten uns durch die verschiedenen Räume und Anbauten nach oben.

Die Impulse versteht der Organismus sehr gut und reagiert entsprechend.

Keller: Syphilinie

Unten im Keller befindet sich die Syphilinie (zugehörige Seuche: Syphilis). Alles ist modrig, unaufgeräumt und starr. Im Körper kommt es zu Zerstörungen an lebenswichtigen Organen. Werden die passenden syphilitischen Mittel gegeben, kommt das Leben in Bewegung. Die Lebensenergie verstärkt sich.

Kellertreppe

Bei vielen Menschen gibt es eine mehr oder weniger lange Kellertreppe. Manchmal ist das Treppensteigen mühsam. Es dauert eine Zeitlang, bis die nächste Etage sicher erreicht ist. Körperlich sind Symptome beider Ebenen vorhanden.

Erdgeschoß: Sykose

Eines Tages ist das Erdgeschoß erreicht, die Sykose (zugehörige Krankheit: Gonorrhoe = Tripper). Hier gibt es 3 Zimmer:

In der tertiären Sykose kommen Steinbildungen und Neubildungen vor.

Die sekundäre Sykose zeigt sich durch Schmerzen und Entzündungen.

Die primäre Sykose äußert sich durch Schwellungen und Verschleimungen.

In der Sykose brechen alte Themen wieder auf. Jetzt ist es an der Zeit, das Familiensystem an zu schauen.  Ebenso sollte man sich jetzt um Ernährung und Darmsanierung kümmern.

1. Stock: Tuberkulinie

Nach Ersteigen einer weiteren Treppe erreicht der Patient die Tuberkulinie ( zugehörige Seuche: Tuberkulose). Die Abbildung zeigt Fenster, die Licht und Luft hereinlassen. Das Leben ist nicht mehr so schwer. Die Schwachstellen hier sind das Atmungssystem und die Därme. Es kann zu Durchfall und Blutungen kommen. Symptome verändern sich schnell. In der miasmatischen Heilung zeigt sich das Erreichen der Tuberkulinie gerne in einer Erkältung mit hohem Fieber. Ein Grund zur Freude, denn das Immunsystem arbeitet wieder!

Absturz

Gelegentlich kommt es in der Tuberkulinie zu einem Wiederaufflackern syphilitscher Symptome. Das ist dargestellt durch das abstürzende Menschlein auf der linken Bildseite. Aber auch hier gibt es Mittel, die sozusagen das Sprungtuch aufspannen, um den Patienten aufzufangen.

2. Stock: Psora

Nach einer weiteren Treppe ist das Dachgeschoß erreicht, die Psora (zugehörige Seuche: Krätze). Die Haut juckt. Organe funktionieren nicht richtig. Kommen wir in der Miasmatik in der Psora an, erlebt der Patient häufig nochmal eine vorübergehende Schwächephase. Die Haut reagiert. Auch Patienten, die sich an Hautprobleme nicht erinnern können, bekommen plötzlich einen Hautausschlag. Die Krankheit verläßt den Körper über die Haut!

Anbauten und Balkone

Nun kann der Heilungsweg aber auch noch über die verschiedenen Anbauten und Balkone unseres Hauses gehen, die manchmal recht groß sein können.

Die Karzinogenie ist eine Verbackung aus Syphilinie und Sykose. Es können alle Organe und Organsysteme betroffen sein. 

Der untere Balkon zeigt die sogenannte Parasitose. Sie steht auf einer Ebene mit der Sykose und zeigt sich manchmal auch in ähnlichen Symptomen. Die natürlichen Ausleitungsorgane und das Immunsystem sind gelähmt.

Der obere Balkon, die Skrophulose, ist entstanden aus einer Verschmelzung von Tuberkulinie und Psora. Alte Symptome tauchen wieder auf. Kopf- und Halsbereich sowie das Lymphsystem können betroffen sein.

Wege aus der Krankheit

Es gibt also verschiedene Wege der Ausheilung einer schweren chronischen Krankheit. In dieses miasmatische Heilungsmodell lassen sich alle therapeutischen Heilverfahren integrieren. Das Miasmenhaus gibt dabei die grobe Richtung vor. Es wird gleichzeitig einfach und kreativ gearbeitet. Und nach Erreichen der Psora kann der Patient guten Gewissens in die Eigenverantwortung für seine Gesundheit entlassen werden.

Heilung darf ein gutes Ende haben.

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