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Was ist eine gesunde Ernährung?

Wissen Sie , welche Lebensmittel für Sie gesund sind? Das ist gar nicht so einfach fest zu stellen! Und sieht für jeden anders aus.

Moderne Ernährung

Unsere moderne Ernährungsweise ist alles andere als geeignet, uns gesund und leistungsfähig bis ins hohe Alter zu erhalten. Uns stehen heute sämtliche Lebens- und Nahrungsmittel, die die ganze Welt zu bieten hat, in nahezu unbegrenzter Fülle zur Verfügung. Und trotzdem ist gesunde Ernährung so schwer!

Auch die Experten sind sich nicht einig und häufig in ihrer Meinung nicht unabhängig. Und viele Menschen haben schon die Erfahrung gemacht,dass sie angeblich gesunde Nahrung nicht vertragen können. Was also tun?

Gesundes Verdauungssystem

Ganz wesentlich ist ein gesundes Verdauungssystem. Vom Mund mit Zähnen und Zunge über Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm sollten alle Schleimhäute und alle mithelfenden Drüsen wie Leber und Bauchspeicheldrüse so intakt wie möglich sein. Erst dann können all die gesunden Sachen verdaut werden. Danach erst stehen dem Körper die Nährstoffe zur Verfügung. 

Chronische Krankheiten

Bei allen chronischen Krankheiten gibt es irgendwo im Verdauungssystem Probleme. Meist fangen wir schon zu Beginn der Therapie an, an diesem Thema zu arbeiten.

Tut mir das gut?

Diese Frage sollte Sie sich stellen! Hilfreich ist eine Liste mit zwei Spalten:

Das tut mir gut – das tut mir nicht gut.

Darin wird eine Zeitlang alles eingetragen, was man so im Laufe des Tages zu sich nimmt.

Übrigens läßt sich so eine Liste auch auf Arbeit, Beziehungen (Partner, Familie, Freunde. Kollegen, Vorgesetzte…), Freizeitgestaltung usw. erweitern!

Fühle ich mich nach der Mahlzeit wohl, ausgeglichen, leistungsfähig? Ist mir nicht zu warm und nicht zu kalt? Oder liegt mir das Essen schwer im Magen, führt zu Spannungsgefühlen, Blähungen, Bauchschmerzen und Müdigkeit? Dabei werde ich auch die Erfahrung machen, dass die Bekömmlichkeit von der Jahres- und Tageszeit abhängt. Erdbeeren bei Eis und Schnee oder Weihnachtsplätzchen und Glühwein bei 30°C am Strand paßt nicht so wirklich.

Ebenso finde ich vielleicht heraus, dass manche Lebensmittelkombinationen nicht so gut zusammen passen: Brot mit Käse oder Pizza oder auch Vollkornbrot zusammen mit Süßigkeiten oder Kaffee brauchen ein sehr gesundes Verdauungssystem.

Läßt sich ein Patient auf seine persönliche Ernährungsumstellung ein, kann das die Heilung sehr unterstützen. Übrigens: je gesünder ein Patient wird, desto leichter fällt gesunde Ernährung!

So natürlich wie möglich

Unser Essen sollte so natürlich und so wenig bearbeitet wie möglich sein und am besten keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten.

Übrigens: Das wichtigste beim Essen: Gut kauen! Und nicht zwischen Tür und Angel mal eben etwas herunterschlingen!

Die Art der Nahrung

Schauen wir uns Gebiß und Verdauungssystem verschiedener Tiere an, können wir folgendes feststellen:

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Fleischesser ( z.B. Löwen und Katzen) haben unentwickelte Schneidezähne, zum Teil ausgeprägte Eckzähne und spitze Backenzähne mit Lücken dazwischen. Dazu einen einfachen runden Magen und glatten Grimmdarm. Die Länge der Eingeweide beträgt das dreifache der Körperlänge. Sie leben von Fleisch.

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Allesesser (z.B. Schwein und Hyänen) haben stark entwickelte Schneidezähne und faltenförmige Backenzähne mit Spitzen und Höckern. Sie besitzen einen einfachen runden Magen mit großem Blindsack. Der Grimmdarm ist glatt und faltig, die Eingeweidelänge beträgt das zehnfache der Körperlänge. Sie leben von Fleisch, Aas und Pflanzen.

Grasesser (z.B. Rinder und Pferde) haben sehr stark entwickelte Schneidezähne und oft oben fehlende Eckzähne. Wiederkäuer besitzen einen mehrfachen Magen. Die Länge der Eingeweide beträgt die zehn- bis fünfundzwanzigfache Körperlänge. Sie leben von Gras, Kräutern und anderen Pflanzen.

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Fruchtesser (z.B. Gorilla und Orang Utan) haben starke Schneidezähne und stumpfe Backenzähne, einen Magen mit Zwölffingerdarm und einen zellenförmigen Grimmdarm . Die Eingeweidelänge beträgt das zwölffache der Körperlänge. Außerdem besitzen sie nach vorne gerichtete Augen. Sie sind mehr oder weniger zum aufrechten Gang fähig, die Vorderfüße sind als Hände mit Fingernägeln ausgebildet. Sie leben von Früchten, Nüssen, Kräutern und Blättern und zum Teil auch von tierischen Nahrungsmitteln.

Wozu gehört wir, die Menschen?

Vergleichen wir nun unser menschliches Verdauungssystem mit dem der oben beschriebenen Tierarten, so können wir feststellen: Wir haben die allergrößte Ähnlichkeit mit den sog. Frugivoren, den Früchteessern! Und tatsächlich sind wir in der Lage, uns genauso wir Menschenaffen zu ernähren und dabei leistungsfähig und gesund zu bleiben oder auch wieder zu werden. Aufgrund der enorm großen Anpassungsfähigkeit des Menschen ist es uns gelungen, sowohl Fleisch und Milch in größeren Mengen als auch erhitzte Nahrung erfolgreich in unseren Kostplan aufzunehmen. Wer damit klar kam, hatte enorme Überlebensvorteile!

Und was bin ich?

Ernährungsbedingte Krankheiten

Aber schaut man sich die heutigen ernährungsbedingten Krankheiten an, drängt sich der Eindruck auf, das wir es mit dem Essen irgendwo übertrieben haben. Viele der heutigen Krankheiten wurden erst zu Volkskrankheiten, als die raffinierten Kohlenhydrate (Zucker und Auszugsmehl) von der Ausnahme zu Hauptnahrungsmitteln wurden. Unsere Lebensmittel werden mit etlichen Zusatzstoffen versetzt und stark verarbeitet.

Als man die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate entdeckte und lernte, Kalorien zu zählen, hielt man zunächst alle Vitalstoffe wie Mineralien, Vitamine und Enzyme für überflüssig. Erst viel später entdeckte man nach und nach die Wichtigkeit dieser Stoffe. Diese wirken am besten im natürlichen Verbund , im lebendigen Lebensmittel. In der Therapie können alle diese Vitalstoffe auch isoliert gegeben werden.

Unsere heutigen Krankheiten sind zum großen Teil u.a. Vitalstoffmangelkrankheiten!

Auch heute gilt noch: Laßt eure Nahrung so natürlich wie möglich! (Kollath)

Spannend ist , dass viele Ernährungsformen, die eine enorme Besserung im Wohlbefinden und Gesundheit bringen können, etliche Gemeinsamkeiten haben:

  • Weglassen raffinierter Kohlenhydrate
  • hoher Gemüseanteil
  • möglichst wenig verarbeitet und naturbelassen

Dr. Bruker (vitalstoffreiche Vollwertkost) sagt: Essen Sie wie ein Bauer vor hundert (heute: mindestens 150) Jahren.

Die Verfechter der Paleo-Ernährung (da gehe ich hier nicht drauf ein) sagen: Essen Sie das, was es in der Steinzeit schon gab: Fleisch, Blätter, Wurzeln, Beeren, Nüsse.

Franz Konz (Urkost) sagt: Essen Sie das, was es in der Urzeit gab, als der Mensch das Feuer noch nicht nutzen konnte: Früchte, bevorzugt Tropenfrüchte, Wildkräuter und alles was man mit bloßen Händen erwischen, ausgraben, pflücken und ernten konnte.

Was ist nun die beste Ernährung für Sie? Das wird zum Teil über die Blutgruppe festgelegt! Und dieser Aspekt wird vom Gesund+Aktiv Ernährungsprogramm aufgenommen.

Denken Sie an die Frage: Tut mir das gut?

Beispiele für Ernährungsprogramme

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