Dunkelfelduntersuchung

Die Dunkelfeldvitalblutuntersuchung ergibt Hinweise auf das Milieu des Körpers und auf chronische Belastungen.

Sowohl im gesunden als auch im kranken Zustand beherbergt unser Körper Unmengen von Mikroorganismen.

Ein gesunder Mensch lebt mit seinen Untermietern in Symbiose, in einer Lebensgemeinschaft, in der diese Mikroben unverzichtbare Arbeit für den Stoffwechsel leisten. Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilze befallen uns nicht mehr oder weniger zufällig oder weil wir uns angesteckt haben, sondern nur, wenn ihnen gerade der Lebensraum in unserem Körper zusagt, wenn also das Milieu für sie stimmt. Bestimmte Gattungen von Mikroben beherbergt unser Körper von Geburt an mit der potentiellen Möglichkeit, Parasiten werden zu können.

Forschungen haben ergeben, dass Mikroorganismen ihre Gestalt verändern können (Pleomorphismus), je nachdem, welche Lebensbedingungen in Blut und Gewebe herrschen. Kleinste bewegungslose Eiweisspartikel können sich bis zur Pilzform entwickeln. Die wichtigsten Gattungen sind der Mucor racemosus und der Aspergillus niger. Bei Erkrankungen können wir immer eine oder beide Formen dieser Organismen beobachten, und diese lassen sich in einem Tropfen Blut unterm Dunkelfeldmikroskop erkennen! Falsche Lebensweise und Ernährung beeinflussen massiv die Selbstregulation des Milieus und fördern somit die Aufwärtsentwicklung dieser Mikroben.

Mit Hilfe biologischer Therapien und Milieusanierung durch Normalisierung des Säure-Basen-Haushaltes u.a. durch Ernährungsumstellung kann die Entwicklung der Mikroben aber auch wieder abwärts erfolgen und somit ein höherer Gesundheitszustand erreicht werden. Dies läßt sich mit Hilfe des Dunkelfeldmikroskops verfolgen, da durch die besondere Lichtführung auch sehr kleine Wuchs- und Zustandsformen von Mikroorganismen sichtbar sind.

Bei der Untersuchung wird ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere auf einem Objektträger sofort unters Mikroskop gelegt und betrachtet. Aufgrund der besonderen Lichtführung erscheinen die Blutbestandteile hell vor dunklem Hintergrund.

Neben Aussagen über das innere Milieu des Patienten und den mikrobiellen Befall seines Blutes lassen sich auch Aussagen über den Grad der Funktionsfähigkeit der Blutzellen machen. Man erkennt, ob der Stoffwechsel eher aufgebaut werden oder entlastet werden muß. Es lassen sich so auch Hinweise auf die miasmatische Belastung finden (vgl. Miasmatische Homöopathie)und auf eine Belastung mit chronischen Viren.

Schon in den ersten Minuten fängt das Anfangsbild an, sich zu verändern. Je nach Belastung verändern sich die Blutzellen im Laufe von mehreren Stunden. Diese späteren Untersuchungen ergeben wichtige Anhaltspunkte über den Grad der Krankheitsprozesse im Körper. Ich schaue mir das Blut alle paar Stunden an, bis ich sicher bin, das keine weiteren Formen mehr erscheinen werden oder bis das Blut abgestorben ist. Das kann Stunden bis Tage dauern.

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Weitere Informationen: www.sanum.de

www.dunkelfeld-blutdiagnostik.de