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Ur-Kost

Die Urkost nach Franz Konz

Franz Konz ist von der Überlegung ausgegangen, was die Urmenschen wohl gegessen haben könnten:

  • Sie lebten in den Tropen.
  • Sie hatten noch keine Möglichkeit, Feuer zu machen.
  • Sie konnten also nur das essen, was roh genießbar war.
  • Sie konnten noch keine Werkzeuge benutzen.
  • Sie mußten essen, was sie fanden
  • und was sie mit ihren Händen und Zähnen bearbeiten konnten.

Nach einer Fastenzeit (Erdfasten) und eventuellen Darmreinigung gibt es Früchte, hier bevorzugt Tropenfrüchte, mindestens 20 % Wildkräuter und Gemüse und Samen. Alles wird frisch und roh genossen. Neben der Ernährung gehört ein strammes Bewegungsprogramm dazu. Und für die Seele: Singen!

Mein Kommentar: Genial als Kur! Wenn man so viel Rohkost verträgt, erreicht man ein Wohlbefinden und einen Gesundheitszustand, auf den man bei anderen Heilverfahren lange warten kann. Man kommt raus in die Natur und muß sich einen guten Teil seiner Ernährung selber zusammensuchen. Tropenfrüchte gibts in Bio-Qualität von verschiedenen Tropenfrucht-Versendern.

Im Winter wirds mit den Wildkräutern schwierig. Nur mit Früchten und rohem Gemüse stimmt der Wärmehaushalt nicht mehr, man fängt sehr leicht an zu frieren. Wie bei allen Ernährungsarten, die nicht dem Durchschnitt entsprechen, eckt man mit der Urkost besonders häufig an. Man muß also lernen, mit den Kommentaren der lieben Mitmenschen um zu gehen. Von Mitte April bis Mitte Oktober ist die Urkost gut durchführbar. Wenigstens sollte man versuchen, die Wildkräuter in seine Ernährung mit aufzunehmen! Vitalstoffe und gut verwertbares Eiweiß pur! Hier gilt ganz besonders: Gut kauen! Bei Problemen im Verdauungsbereich kann man aber auch die ganze Urkost absolut urzeitungemäß in einem leistungsfähigen Mixer zerkleinern.

Literatur: Franz Konz, Der große Gesundheits-Konz